
Ob Knirschen, Spangen oder Kieferknacken – Störungen im Kieferbereich betreffen viele Menschen. Unsere Essgewohnheiten, unser Stresslevel und auch unsere Körperhaltung haben direkten Einfluss auf Zähne, Kiefergelenk und umliegende Nerven. Erfahre hier, wie Beschwerden entstehen und wie du sie funktionell lindern kannst.
Zähneknirschen (Bruxismus)
Zahnschmerzen ohne erkennbare Ursache
Tinnitus oder Hörsturz
Kieferluxation (ausgekugeltes Kiefergelenk)
„Schnappfinger“ (Finger bleibt beim Beugen „hängen“)
Spannungsgefühl oder Schmerzen beim Kauen, Gähnen oder Sprechen
Der Kiefer bildet das muskuläre und knöcherne Zentrum des unteren Gesichts. Über das Kiefergelenk lässt sich der Mund öffnen und schliessen, über die Kaumuskulatur wird Nahrung zerkleinert. Die Funktion ist fein abgestimmt – und anfällig für Überlastung.
Warum es aus dem Gleichgewicht gerät:
Unsere moderne Ernährung ist weich und oft kleingeschnitten. Harte Lebensmittel wie Karotten, Nüsse oder Brotrinden fehlen. Dadurch wird die Kaumuskulatur kaum noch gefordert – sie verkürzt, wird verspannt, der natürliche Bewegungsradius verringert sich. Auch psychischer Druck („die Zähne zusammenbeissen“) spielt eine Rolle. Die Folge: chronische Anspannung, verminderter Blut- und Lymphfluss, gestörte Nervenversorgung – bis hin zu Schmerzen oder Entzündungen.
Probleme im Kiefer können sogar ins Ohr ausstrahlen. Da das Kiefergelenk direkt neben dem Gehörgang liegt, können Tinnitus und Hörsturz als Folge auftreten. Auch das Aushaken des Gelenks (Kieferluxation) ist keine Seltenheit.
Die gute Nachricht: Mit gezielten Dehnübungen und manueller Regulation lässt sich viel erreichen. Oft ohne invasive Eingriffe.
Die Liebscher & Bracht Methode wurde entwickelt, um Schmerzen ursächlich zu behandeln – nicht mit Spritzen oder Medikamenten, sondern über gezielte Impulse auf muskulär-fasziale Spannungen. Denn viele Beschwerden entstehen nicht durch „kaputte Strukturen“, sondern durch einseitige Belastung und muskuläre Engpässe.
→ reduziert fasziale Spannung, fördert Beweglichkeit und lindert Beschwerden meist spürbar schnell
Aktiv zu werden ist der wichtigste Schritt. Diese Mikro-Übungen sind sicher, alltagstauglich und können Beschwerden effektiv lindern:
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Oft ist Stress die Ursache. Der Körper verarbeitet innere Anspannung durch unbewusstes Zähnepressen. Auch ein verspannter Nacken kann mitverantwortlich sein.
Ja. Viele Menschen haben Schmerzen, obwohl der Zahnarzt keine Ursache findet. Dann liegt es oft an muskulären Spannungen, nicht an den Zähnen selbst.
Sie hilft, den Kiefer sanft und schmerzfrei zu öffnen. Das verbessert Durchblutung, Lymphfluss und beugt Verspannungen vor.
Ja. Das Kiefergelenk liegt anatomisch sehr nah am Gehörgang. Verspannungen in diesem Bereich können zu Ohrgeräuschen oder sogar Hörsturz führen.
Beides kann sinnvoll sein. Wir empfehlen eine interdisziplinäre Betrachtung. Oft hilft eine Kombination aus dentaler Abklärung und funktioneller Therapie.