
Die Schulter ist eines der beweglichsten Gelenke des menschlichen Körpers. Trotzdem oder gerade deshalb ist sie besonders anfällig für Beschwerden. Über 70 Prozent der Bevölkerung erleben mindestens einmal im Leben schmerzhafte Einschränkungen im Schulterbereich. Ob Impingement, Frozen Shoulder oder Kalkschulter – viele dieser Probleme haben einen gemeinsamen Ursprung: unsere Bewegungsgewohnheiten im Alltag. In diesem Beitrag erfährst du, wie Schulterbeschwerden entstehen und was du konkret dagegen tun kannst.
Schmerzen beim Heben des Arms
eingeschränkte Beweglichkeit, besonders über Kopf
Schulterimpingement
Frozen Shoulder (Schultersteife)
Im modernen Alltag arbeiten wir fast ausschliesslich mit den Armen vor dem Körper. Beim Tippen, Autofahren, Essen oder Massieren befindet sich das Schultergelenk konstant in einem ähnlichen Winkel. Dadurch nutzen wir nur einen Bruchteil des natürlichen Bewegungsradius. Die Folge: Die Muskulatur rund um das Gelenk verkürzt und spannt sich dauerhaft an. Der Oberarmkopf wird nach oben gegen das Schulterdach gedrückt. Das kann Gefässe und Nerven einengen, was wiederum zu Kribbeln, Taubheit oder kalten Händen führen kann.
Mit zunehmendem Alter verschärft sich das Problem. Ab etwa 40 kommt es häufiger zu Kalkablagerungen in den Sehnen, später auch zu Arthrose im Schultergelenk.
Die gute Nachricht: Viele Schulterprobleme sind funktioneller Natur. Das bedeutet, sie lassen sich durch gezielte Bewegungsimpulse, Dehnungen und Drucktechniken nachhaltig beeinflussen.
Die Liebscher & Bracht Methode wurde entwickelt, um Schmerzen ursächlich zu behandeln – nicht mit Spritzen oder Medikamenten, sondern über gezielte Impulse auf muskulär-fasziale Spannungen. Denn viele Beschwerden entstehen nicht durch „kaputte Strukturen“, sondern durch einseitige Belastung und muskuläre Engpässe.
→ Durch die Kombination dieser Techniken können viele Beschwerden bereits nach wenigen Anwendungen deutlich gelindert werden.
Aktiv zu werden ist der wichtigste Schritt. Diese Mikro-Übungen sind sicher, alltagstauglich und können Beschwerden effektiv lindern:
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Nein. Das ist meist ein Hinweis auf eine funktionelle Blockade oder ein Impingement. Eine gezielte Behandlung kann hier viel bewirken.
Dabei handelt es sich um eine starke Bewegungseinschränkung der Schulter, die oft schleichend beginnt und sehr schmerzhaft sein kann. Ursache ist meist eine Kombination aus Entzündung und Verklebung des Kapselgewebes.
Ja. Regelmässige, gezielte Dehnung kann die Beweglichkeit verbessern und Schmerzen reduzieren – auch bei bestehender Kalkschulter.
Wenn die Beschwerden über mehrere Wochen bestehen oder den Alltag einschränken, ist eine ganzheitliche Abklärung sinnvoll. Viele Beschwerden lassen sich funktionell behandeln. Ohne Medikamente oder Operation.
Unbedingt. Schon einfache Übungen, bewusstes Aushängen und regelmässige Bewegung über den normalen Alltagsradius hinaus wirken vorbeugend und lindernd.